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Verwendung des Zuckeraustauschstoffes Xylitol im Haushalt

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Beitragvon Ulrich » So 7. Jun 2009, 22:30

EISKONFEKT :D

Hier gefunden :

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.ph ... 9&page=183 :


Eiskonfekt:
250 g Kokosfett (Pal.min)
70 g Kakaopulver (echtes ohne Zucker, z. B. Holländisches)
80 g Magermilchpulver
300 g Puderxylit (kann man mit einer Mouli.nette selber machen)
1 EL Rum oder etwas Rumaroma (würde ich weglassen)
Vanillearoma (würde ich ersetzen durch echte Vanille)

Alle Zutaten werden kalt (bei Zimmertempweratur) mit dem Mixstab zusammen gerührt. Durch das schnelle Mixen wird die Masse weich und läßt sich gut in Alu-Pralinenkapseln füllen. Man kann die Masse auch in eine eckige Schale gießen und nach dem Festwerden im Kühlschrank in Stückchen schneiden. Wer mag wälzt das Eiskonfekt in Kokosraspeln.
Die Masse sollte keinesfalls über 40 °C erwärmt werden, da das Xylit dann mit dem Kokosfett eine zähe Masse bildet, die sich nicht mehr verarbeiten läßt.
"The issue of specific polyol effects on dental caries cannot be solved by writing reviews"
Kauko K. Maekinen ,Caries Res.2010;44:170
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Eiskonfekt

Beitragvon AndreaH » Fr 26. Jun 2009, 07:45

Das Rezept habe ich in einem Hobbytipp gefunden und in das o. g. Forum gestellt. Inzwischen habe ich es auch ausprobiert. Geschmacklich ist das Konfekt genial und Xylitol verstärkt sogar noch den Kühleffekt.

Ich habe allerdings den Fehler gemacht mich nicht an die Vorgabe mit dem PUDERxylit zu halten, obwohl ich ja selber den Tip gegeben habe, wie man es herstellen kann. Darum hat das Konfekt nicht so einen schönen Schmelz.

Zukünftig werde ich also auf jeden Fall Puderxylit verwenden. Außerdem empfehle ich das Kokosfett vorsichtig zu schmelzen. Die Temperatur (NICHT WÄRMER ALS 40 °C) kann man ja mit einem Fieberthermometer kontrollieren.

Also Xylitianer ran ans Rezept und schreibt eure Eindrücke.
Gruß, Andrea

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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » Mi 15. Jul 2009, 14:14

Ich werde es die Tage auch mal ausprobieren, hört sich ja super an! :D

Preislich haut das ganze natürlich ordentlich rein, alleine das Xylitol dafür kostet ja schon 5-6€! :!:
Aber was tut man nicht alles für seine Gesundheit! :mrgreen:

Gibt es noch mehr Rezepte, abgesehen von Bonbons?
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Re: REZEPTE

Beitragvon AndreaH » Sa 18. Jul 2009, 17:47

Ich möchte gern Gummibärchen bzw. Gummiblümchen versuchen. Das Xanthan liegt schon da. Aber im Moment habe ich noch nicht den nötigen Antrieb. Im August habe ich Urlaub, dann stürze ich mich mal da rein. Das Zahngel steht auch schon auf der Liste.

Dann habe ich in meinem Hobbythek Buch auch noch ein Rezept für Sirup gefunden. Das stelle ich bei Gelegenheit auch rein.
Gruß, Andrea

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Re: REZEPTE

Beitragvon Melben » Mo 20. Jul 2009, 23:08

AndreaH hat geschrieben:Das Zahngel steht auch schon auf der Liste.


Das würde ich auch gerne versuchen - hat da wer eine Idee, wie ich das am besten anstelle und woher ich all die Zutaten bekomme, die auf der Tube stehen?
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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » Mo 20. Jul 2009, 23:22

Bezüglich Zahngels generell: wenn sie lange an den Zähnen haften, behindern sie die natürliche Remineralisationsmechanismen.
Ich spüle lieber mit dem Reinstoff, danach sind die Zähne blitzeblank und werden schön remineralisiert.
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Re: REZEPTE

Beitragvon atlantika » Sa 25. Jul 2009, 16:14

Hallo zusammen,

hat das Gel nicht aber auch den Vorteil, dass sich die Belege eher an dem Gel festhaften und der Zähne eigentlich von den Belegen verschont werden, da die Gelschicht davor ist? Außerdem gibt es auch Menschen, die nicht mit Xylit spülen können. Ich denke grad da, ist Xylitgel besser als gar kein Xylit. Vllt kann ja Ulrich mal was zum Xylitgel sagen.

Na jedenfalls habe ich schon von einer Mami erfahren, dass Xylitgel in kombination mit Xylitbonbons schon erfolgreich bei ihrer Tochter war. Weniger Zahnbelag laut Prophylaxeassistentin und zum Glück auch keine Karies. Na wenn das mal nicht ein Erfolg ist :D

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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » So 26. Jul 2009, 00:14

Klar, das stimmt natürlich, das Gel ist besser als gar kein Xylitol und es wirkt natürlich auch!
Ich gebe nur zu bedenken, dass das Gel an sich von seiner Konsistenz her den Remineralisationsvorgang verhindert, weil hierfür ein direkter Kontakt zwischen Zahnschmelz und Speichel bestehen muss. Bei vielen Zahnpasten müsste man bis zu 27 den Mund mit Wasser durchspülen, damit die Gelschicht vollständig entfernt wird (hab ich gelesen, inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen, logisch klingt es aber meiner Meinung nach).

Das als kleiner Einwurf zur Frage, ob man sich für Pulver oder Gel entscheidet. Ich nehme Pulver, 1. s.o und 2. weil es weniger viskos ist und man damit mehr Bereiche erreicht.
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Re: REZEPTE

Beitragvon atlantika » So 2. Aug 2009, 00:00

Hallo Pentagen,

ja klar, da hast du natürlich Recht. Leider können nicht alle das Pure Xylit verwenden, da kann das Gel schon ein Segen sein. Das mit der Zahnpasta habe ich auch gelesen ;) Da hat ein Prof. oder was er auch ist, geschrieben, dass Zahnpaste überhaupt nicht gut ist und man lieber mit ner Seife *lecker* die kaum Inhaltsstoffe hat putzen soll.

LG

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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » So 2. Aug 2009, 00:24

Ja das mit der Seife kenn ich auch, aber auch, wenn ich durch Sachen wie Ölziehen (was ich überhaupt nicht schlimm finde, sondern sogar schon fast lecker ;)) schon abgehärtet bin, kann ich es mir nur seeeeehr schwer vorstellen, meine Zähne mit Seife zu putzen! ;)
Dann nehme ich doch lieber Xylitol! :D

Natürlich gibt es Personen, bei denen sich die Anwendung von Gel leichter gestaltet als die von dem Pulver, aber das gehört wirklich zur großen Ausnahme.
Sollten sich alle anderen Menschen fragen, ob sie jetzt Pulver oder Gel nehmen sollen, dann empfehle ich Pulver, eben weil es nicht die Remineralisation behindert!
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Re: REZEPTE

Beitragvon atlantika » So 2. Aug 2009, 00:39

Hi Pentagen :)

na das mit der großen Ausnahme sehe ich da ganz anders. Da wären z.B. Schwerstmehrfachbehinderte, ältere Menschen und kleine Kinder und von dieser Personengruppe gibts ne Menge.

LG

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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » So 2. Aug 2009, 11:49

Gut, das mit der "großen Ausnahme" war etwas überspitzt formuliert! :D
Aber ca 90% halte ich schon für spülfähig. ;)
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Re: REZEPTE

Beitragvon Pentagen » So 2. Aug 2009, 11:49

Gut, das mit der "großen Ausnahme" war etwas überspitzt formuliert! :D
Aber ca 90% halte ich schon für spülfähig. ;)
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Re: REZEPTE

Beitragvon atlantika » So 2. Aug 2009, 18:41

:D
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Re: REZEPTE

Beitragvon peaci » Di 16. Feb 2010, 11:42

Pentagen hat geschrieben:Klar, das stimmt natürlich, das Gel ist besser als gar kein Xylitol und es wirkt natürlich auch!
Ich gebe nur zu bedenken, dass das Gel an sich von seiner Konsistenz her den Remineralisationsvorgang verhindert, weil hierfür ein direkter Kontakt zwischen Zahnschmelz und Speichel bestehen muss. Bei vielen Zahnpasten müsste man bis zu 27 den Mund mit Wasser durchspülen, damit die Gelschicht vollständig entfernt wird (hab ich gelesen, inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen, logisch klingt es aber meiner Meinung nach).

Das als kleiner Einwurf zur Frage, ob man sich für Pulver oder Gel entscheidet. Ich nehme Pulver, 1. s.o und 2. weil es weniger viskos ist und man damit mehr Bereiche erreicht.


Hallo,
interessant hierzu ist folgender Beitrag vom Medizinmann:
http://meulengracht.de.vu/-t633.0.html

Meine Kurzzusammenfassung:
Dr. Judd fand heraus, dass Glyzerin, was in fast jeder Zahnpaste enthalten ist, einen Film über die Zähne legt, der erst mit über 20 Nachspülungen entfernt ist.
Solange die Zähne von einem Film belegt sind, kann lt. Dr. Judd die körpereigene automatische Zahnreparatur nicht arbeiten, da dort dann alle möglichen Vorgänge vor sich gehen, die die Zahnreparatur behindern. Wenn die Zähne sauber sind, kann die Zahnreparatur vor allem nachts völlig ungestört arbeiten.


Hier eine Textstelle aus einem Brief von Dr. Judd (Februar 2006):

4. Teeth reenamalize when clean. TO MAKE TEETH CLEAN ONE BRUSHES WITH ANY BAR SOAP. Soap washes off in just 2 rinses. What about toothpastes? Glycerine in all tooth pastes is so sticky that it takes 27 washes to get it off. Teeth brushed with any toothpaste are coated with a film and CANNOT PROPERLY REENAMELIZE.

Eine von vielen Quellen:
http://www.newmediaexplorer.org/sepp/20 ... y_prof.htm


Und hier noch ein Buch von Dr. Judd:
http://www.scribd.com/doc/451268/Dr-Ger ... cohol-Cure

Sicherlich hat Dr. Judd vergessen, darauf hinzuweisen, dass die zu verwendenden Seifen frei von Chemie und Duftstoffen sein sollten. Auch sollte man darauf achten, dass bei den Seifen kein Glyzerin zugegeben wird, was oft der Fall ist.

Ich selbst putze nun schon seit über einem Jahr meine Zähne mit Zahnpasten ohne Glyzerin und kann nichts nachteiliges feststellen. Ich empfehle dies auch allen Verwandten und Freunden.

Also Achtung bei jeglicher Mischung, die Glycerin enthält! Die hervorragende Wirkung des Xylitols würde durch das Glyzerin teilweise wieder aufgehoben werden.

Beste Grüße
peaci
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